Zielsetzungen

Zielsetzung

Am 9. Juni 1980 wurde die HELVETIA LATINA (später HL) als politisch unabhängige Institution gegründet. Die wesentlichen Ziele bestehen darin, darüber zu wachen, dass die allgemeine Bundesverwaltung und die Eidgenössischen Betriebe den lateinischen Kulturen, Sprachen und die lateinische Denkungsart den ihnen zukommenden Platz garantieren, zu erreichen, dass in den Bundesdiensten, insbesondere in den Kadern, eine verhältnismässige Vertretung an romanisch, italienisch und französisch sprechenden BeamtInnen gewährleistet ist, die Verwendung der deutschen Schriftsprache in der Bundesverwaltung gefördert und das gegenseitige Verständnis und die Beziehungen zwischen allen Sprachgemeinschaften des Landes verbessert werden.

Aktivitäten

Nachdem in den ersten Jahren Richtung und Gangart festgelegt worden sind, konzentriert sich die HL nun auf die Verwirklichung einer kulturübergreifenden Verwaltung. Dieses Ziel verlangt ausser einer angemessenen Vertretung der verschiedenen Sprachgemeinschaften, eine Änderung der Einstellung und die Zusammenarbeit aller Kreise. Dank der Studien und der Vorschläge ihrer Arbeitsgruppen ist die HL mehrmals bei den zuständigen Behörden vorstellig geworden, um zu erreichen, dass die „Weisungen des Bundesrates über die Vertretung der sprachlichen Gemeinschaften in der allgemein Bundesverwaltung“ beachtet werden und daran zu erinnern, dass die staatliche Einheit es erfordert, das Italienische nicht nur formell, sondern auch als soziale Realität anzuerkennen. Mit ihrer Sprachpolitik setzt sie sich für die sprachlichen Minderheiten ein, insbesondere für die rätoromanische Sprache. Ferner fördert die Vereinigung die Kontakte zwischen den lateinischen Funktionären und den Parlamentariern.

Ausblick

Die für die Dialog offene HL verfolgt ihre fruchtbare Tätigkeit, welche der politischen Aufmerksamkeit nicht entgangen ist, mit der Unterstützung von Parlament, Regierung und Verwaltung weiter. Sie erbringt heute einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung und Stärkung der nationale Einheit durch das interkulturelle Zusammenwirken, gerade in einem Zeitpunkt, wo die Eidgenossenschaft immer kompliziertere Probleme zu lösen hat. Die Bemühungen der Vereinigung sollen ebenso zu einer Öffnung der Schweiz zu Europa hin und weltweit beitragen.

Vereinsbeitritt

Alle Personen, die die Statuten und die Vereinsziele anerkennen, können Mitglieder werden.

Jährlicher Beitrag: Fr. 30.–